MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
12.10.2015

Indian Summer in der Hocheifel - zwei Manthey-Porsche unter den zehn Besten

Sieg in der "SP7"-Kategorie und achter Gesamtrang für den grün-weißen Manthey-Porsche 911 GT3 Cup MR mit Matteo Cairoli, Chrstoph Breuer und Michael Christensen.

Traumhafte Lichtspiele unter einem wolkenlosem Eifelhimmel, voll besetzte Zuschauerränge entlang der Nürburgring-Nordschleife und alle Manthey-Racing-Einsatzfahrzeuge vollzählig im Ziel: Das 55. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 3. Oktober, der achte Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring (VLN) 2015, war ein Feiertag für alle Motorsportfreunde. Für Georg Weiss, den Anchorman im Wochenspiegel Team Manthey mit der Startnummer 154, war es zudem ein denkwürdiges Ereignis. Der Monschauer Druck- und Medienunternehmer feierte seinen 100. VLN-Einsatz. Wie gewohnt, ging er zusammen mit Jochen Krumbach und Oliver Kainz an den Start. Das Trio stellte den "SP PRO"-Porsche 911 GT3 RSR im Zeittraining auf den zwölften Startplatz. Die Rundenzeit: 8:10.680 Minuten. In 8:11.613 Minuten eine knappe Sekunde dahinter klassiert: Porsche-Junior Sven Müller mit dem 911 GT3 R der Porsche-Enthusiasten Otto Klohs und Harald Schlotter. Auf Startplatz 15: Matteo Cairoli, Chrstoph Breuer und Porsche-Werksfahrer Michael Christensen (8:17.387 Minuten), gefolgt vom rot-weißen 911 GT3 Cup MR mit Aust/Ziegler/Schmidtmann (Startplatz 19, 8:24.753 Minuten) sowie "Smith"/Reimer/Renger mit dem baugleichen Fahrzeugtyp im prägnanten Krauth-Design (Startplatz 21, 8:25.982 Minuten).

Das Rennen begann wieder einmal turbulent: Schon nach der ersten Runde stoppte der Wochenspiegel-Porsche zur 45-sekündigen Stop-and-Go-Strafe in der Boxengasse. Einschließlich der An- und Anfahrt betrug der Zeitverlust 1.14 Minuten – Anlass zu einer beherzten Aufholjagd. Diese sollte den einzigen 911 GT3 RSR im 155-Wagen-Feld wieder auf den siebten Gesamtrang nach vorne spülen. Sogar der sechste Platz wäre unter diesen Umständen möglich gewesen, hätte sich der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit Kenneth Heyer am Volant nicht als unüberholbar erwiesen. Wochenspiegel-Schlussfahrer Jochen Krumbach war sich sicher: "Ich hätte schneller fahren können als er, kam aber nicht an ihm vorbei." Immerhin legte das Team 28 Runden zurück – ebensoviele Umläufe wie die Gesamtsieger. Dasselbe galt auch für Matteo Cairoli, Chrstoph Breuer und Michael Christensen, die eine Position hinter dem erneut tagesbesten Manthey-911er das Ziel erreichten. Besonders der junge Italiener Cairoli, ansonsten in den Porsche-Markenpokalen mit einem 911 GT3 Cup neuester Bauart an fast jedem Wochenende unterwegs, setzte nach dem letzten Fahrerwechsel Akzente. In einem leidenschaftlich geführten Duell mit dem bis dahin in der "SP7-Kategorie" führenden Porsche übernahm er in der vorletzten Runde die Führung in der Klasse und gab diese nicht mehr aus den Händen.

Unter den ersten Zehn hätten auch Sven Müller, Otto Klohs und Harald Schlotter nach vielversprechender Anfangsphase ankommen können. Doch nachdem Startfahrer Sven Müller, der exakt vor Jahresfrist seinen Einstand in eben diesem 911 GT3 R gab, vorgelegt hatte, ereilte den Porsche ein Reifenschaden. So konnte die ProAm-Mannschaft froh sein, die 17. Stelle über die Ziellinie zu retten und (O-Ton Otto Klohs) "immerhin auf der ersten Seite der Ergebnisliste" gewertet zu werden. Zwei weitere Manthey-Porsche unter den Top 20, angeführt von Aust/Ziegler/Schmidtmann im rot-weißen 911 GT3 Cup MR auf Platz 14, rundeten einen erfolgreichen Renntag ab. Eine Position dahinter platziert: "Steve Smith"/Nils Reimer/Reinhold Renger mit dem Krauth-Porsche 911 GT3 Cup MR auf dem soliden 15. Gesamtrang.
 
 

Rennfahrzeuge

NR. PILOTEN KATEGORIE FAHRZEUG
12 Klohs, Schlotter, Müller SP 9 GT3 911 GT3 R
59 Smith, Reimer, Renger SP 7 911 GT3 Cup MR
91 Aust, Ziegler, Schmidtmann SP 7 911 GT3 Cup MR
92 Breuer, Cairoli, Christensen SP7 911 GT3 Cup MR
154 Weiss, Kainz, Krumbach SP-PRO 911 GT3 RSR