MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
19.10.2015

Ein Erlkönig in der Grünen Hölle - geglückte Rennpremiere für den neuen Porsche 911 GT3 R

Nick Tandy/Frédéric Makowiecki erreichen bei der Rennpremiere des Porsche 911 GT3 R (Typ 991) - durch Manthey-Racing begleitet - auf Anhieb einen Podiumsplatz

 

 

 

 

 

 

Am Freitag vor dem ROWE-DMV-250-Meilen-Rennen des Automobilclubs Monheim musste er sich noch um das Nordschleifen-Permit bemühen, 24 Stunden später stand er lächelnd auf dem Siegerpodest: Porsche-Werkspilot Frédéric Makowiecki aus Arras in Frankreich sorgte zusammen mit seinem britischen Werksfahrer-Kollegen und Le-Mans-Sieger Nick Tandy für eine rundum gelungene Premiere des neuen Porsche 911 GT3 R (Typ 991), der sich stilecht in der schwarz-weißen Folierung eines Erlkönigs in der Eifel präsentierte. Auf Anhieb erreichte das Duo, von Manthey-Racing vor Ort begleitet, den dritten Gesamtrang.

Mit schnellen Rundenzeiten, insbesondere während der Schlussphase, stellte Frédéric Makowiecki den Podiumsrang beim Einstand des kommenden FIA-GT3-Rennwagens, der in der VLN-eigenen "SPX"-Kategorie antrat, sicher. Für die beiden hochkarätigen Einsatzfahrer bedeutete die anspruchsvolle Nürburgring-Nordschleife kein Neuland: "Fred Mako", wie Makowiecki der Einfachheit halber im Fahrerlager gerufen wird, stand zuletzt beim VLN-Saisonfinale im Oktober 2014 zusammen mit dem Manthey-Kundenpiloten Otto Klohs auf dem Podium, Nick Tandy startete beim 47. ADAC Barbarossapreis am 1. August 2015 mit dem grün-weißen Manthey-Porsche 911 GT3 Cup-MR auf der Nordschleife.

Dort sind Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach in mehrfacher Hinsicht zuhause. Die drei Stammfahrer des Wochenspiegel Teams Manthey (kurz WTM) leben nicht nur in der nahen Umgebung des Eifelkurses, sie haben sich auch auf die nach wie vor schönste Rennstrecke der Welt spezialisiert. Beim ROWE-DMV-250-Meilen-Rennen feierten sie als starke Viertplatzierte der Gesamtwertung ihr bestes Ergebnis im laufenden Sportjahr. Bereits während des 90-minütigen Qualifyings, das wegen Nebels bei Start und Ziel mit einiger Verspätung begann, meldeten sie als zwischenzeitliche Trainingsschnellste ihre Ansprüche an. Als kurz vor dem Ende der Zeitenjagd die Positionen noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt wurden, fanden sich die Piloten des einzigen Porsche 911 GT3 RSR im Starterfeld an siebter Stelle wieder – sie waren damit auch die bestplatzierten Vertreter der Zuffenhausener Premium-Sportwagenmarke.

Nachdem Oliver Kainz und Jochen Krumbach in dieser Reihenfolge vorgelegt hatten, lag es an Georg Weiss, das Vier-Stunden-Rennen zu vollenden. Dabei wuchs der Druck- und Medienunternehmer aus Monschau bei seinem 101. VLN-Einsatz über sich hinaus, steigerte seine Rundenzeiten auch noch im 28. und letzten Umlauf – und kam gleich hinter dem neuen 911 GT3 R als bester privat eingesetzter Porsche ins Ziel. Jochen Krumbach berichtete nach dem mittleren Stint: "Kein einfaches Rennen heute, obwohl bei 133 gestarteten Fahrzeugen relativ wenig Verkehr auf der Strecke war. Wir hatten zum einen unterwegs Unfallereignisse an schwer einsehbaren Stellen, zum anderen blieben die Temperaturen recht tief – das alles spielt beim Arbeitsfenster der Reifen natürlich immer eine Rolle."

Eine ähnlich überzeugende Vorstellung gaben "Dieter Schmidtmann", Andreas Ziegler und Christoph Breuer, die mit dem rot-weissen Manthey-Porsche 911 GT3 Cup-MR erstmals in dieser Konstellation antraten. Als Gesamtelfte sicherten sie sich zugleich den Sieg in der hart umkämpften "SP7"-Kategorie. Ein weiterer bei Manthey-Racing aufgebauter, in privater Regie eingesetzter Porsche kam nach einer Stop-and-Go-Penalty in der ereignisreichen Schlussphase noch unter den 20 Gesamtbesten ins Ziel: Heinz Schmersal, Tim Scheerbarth und Thomas Schmid mit dem blau-weissen 911 GT3 Cup-MR.
 
 

Rennfahrzeuge

NR. PILOTEN KATEGORIE FAHRZEUG
91 Ziegler, Schmidtmann, Breuer SP 7 911 GT3 Cup MR
154 Weiss, Kainz, Krumbach SP-PRO 911 GT3 RSR
911 Tandy, Makowiecki SPX 911 GT3 R