MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
31.08.2009

5. Saisonsieg für Manthey-Racing

Mit RSR und Cup S auf dem Siegerpodest

Meuspath – Marcel Tiemann, Marc Lieb und Arno Klasen sicherten dem Traditionsrennstall von Teamchef Olaf Manthey den nunmehr fünften Saisonsieg in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2009. Den tollen Erfolg für die Meuspather Mannschaft machten Armin Hahne, Jochen Krumbach und Richard Lietz mit dem dritten Gesamtrang perfekt!

Auch vor der nun beginnenden Herbstpause führte am Samstag auf der Kombination von Nordschleife und Kurzanbindung der GP-Strecke kein Weg an Manthey-Racing vorbei. Das zuletzt bereits erfolgreiche Trio Tiemann, Lieb, Klasen wurde im gelb-grünen ratioparts-RSR beim 32. RCM DMV Grenzlandrennen nach 28 Runden als Sieger abgewinkt. Vom zweiten Startplatz aus ins Rennen gegangen, ließ man den führenden GT3-Porsche bis zum ersten Boxenstop nicht aus den Augen, um von da die Führung zu übernehmen und sie bis zur Zieldurchfahrt nicht mehr abzugeben. „Arno hat einen starken ersten Stint gefahren und Marc konnte anschließend die Führung übernehmen“, so Tiemann nach dem Rennen. „Als ich unseren RSR übernommen habe, konnte ich das Rennen einigermaßen kontrolliert nach Hause fahren.“ Über seinen 22. Gesamtsieg – damit zieht er übrigens in der Gesamtstatistik mit Peter Zakowski auf Position fünf gleich – freute sich Klasen sehr: „Jeder Sieg ist ein tolles Erlebnis! Wenn ich antrete, will ich natürlich auch gewinnen. Mal schauen, ob in diesem Jahr noch Siege dazukommen.“

Im zweiten Manthey-Neunelfer, dem ebenfalls gelb-grün lackierten Krimskoye-Porsche, erbten Hahne, Krumbach und Lietz nach hartem Fight auf der Strecke Gesamtplatz drei. Jarvis sah im Audi R8 LMS zwar zunächst als Dritter die Zielflagge, doch der Phoenix-R8 erhielt nachträglich eine Runde Abzug von der Rennleitung, weil Jarvis unter gelber Flagge überholt hatte. Somit konnten sich drei weitere Manthey-Fahrer über einen Platz auf dem Gesamtpodest freuen. Besonders Porsche-Werkspilot Lietz zog mit einem spektakulären Zweikampf in der Schlußphase des Rennens mit R8-Pilot Jarvis die Fans der populärsten Breitensportserie Europas auf seine Seite. Stoßstange an Stoßstange jagten beide über die 24,369 Kilometer. „Ich wollte auf dem GP-Kurs überholen, bin dann aber im Verkehr stecken geblieben“, so Lietz. „Auf der Nordschleife war Oliver dann einfach schneller – ich war jedenfalls am absoluten Limit.“

Auch Teamchef Olaf Manthey zeigte sich nach dem Rennen entspannt und glücklich: „Unter sportlichen und technischen Gesichtspunkten ein völlig problemloses Rennen“, faßte er seinen fünften Gesamtsieg 2009 zusammen. „Mit schnellen Rundenzeiten haben die Jungs ihre Bahnen gezogen und den erwartet guten Job gemacht.“

Dem Wochenspiegel-Porsche war der Renngott trotz Sonnenschein an diesem VLN-Wochenende nicht gewogen. Georg Weiss, Michael Jacobs und Peter-Paul Pietsch mußten zum ersten außerplanmäßigen Stop in die Box, nachdem der SP7-Porsche im Kampfgetümmel auf der Strecke einen Schlag auf das linke Hinterrad bekam. Doch mit dem Tausch der Felge war es offensichtlich nicht getan, denn der Fahrer vermeldete, der Wagen würde nicht sauber laufen. Somit wurde im Zuge eines weiteren Boxenstops flink das Fahrwerkssetup neu gerichtet, so daß das Rennen für die Startnummer 116 weitergehen konnte. Das endgültige Aus kam dann nach 18 Runden, als plötzlich Getriebegeräusche wahrzunehmen waren.

Ohne Peter Scharmach nahmen Marc Gindorf und Frank Kräling dieses Mal zu zweit die mehr als 24 km lange Herausforderung in der Eifel an. Im orangefarbenen 997 GT3 Cup mischten die beiden Freunde in der teilnehmerstarken Cup-Klasse munter um einen Platz auf dem Klassenpodest mit, bis ein Konkurrent auf einem Honda zu früh einlenkte und eine Hinterachsfelge traf. Der Schlag war so heftig, daß Gindorf keine Möglichkeit mehr hatte die rettende Box zu erreichen, und so den Wagen nach 2:35 Stunden an den Strecke parken mußte.

Knapp an den Top20 vorbei schrammte dieses Mal der Freundeskreis von der britischen Hauptinsel von Gary Williams, Tim Raven und Daniel Cooke. Wieder einmal war es Cooke, dem diverse Runden unter der 9-Minutenmarke gelangen.

Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am 3. Oktober in das letzte Saisondrittel. Auf dem Programm steht dann der 41. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig. Das Rennen führt über die Distanz von vier Stunden.
 

Für alle VLN-Fans ergänzend die aktuellen TV-Tipps des Veranstalters:

03-11-09 / 16:10 Uhr / „n-tv Speed“
10-10-09 / 13:00 Uhr / „Die grüne Hölle 4“