MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
02.08.2011

Wochenspiegel Team Manthey verpasst Podium !

Rennen bei herbstlicher Witterung von zahlreichen Unfällen geprägt

Meuspath - Mit herbstlichen Temperaturen empfing die Eifel die Teams und Besucher zum sechsten VLN-Lauf am vergangenen Wochenende. Bei Temperaturen um die 12 Grad nahm ein im Gegensatz zu den Vorveranstaltungen deutlich dezimiertes Feld die Hatz durch die Grüne Hölle auf. Viele Teams gönnten sich nach den 24h-Strapazen eine Auszeit, während andere beim 24h-Rennen in Spa antraten, darunter auch der von Manthey eingesetzte HARIBO-Porsche. So verblieben drei Porsche 911 GT3 aus Meuspath im motorsportlichen Wettbewerb am heimischen Ring. Das auf vier Stunden angesetzte Rennen des Rheydter Club für Motorsport wurde jedoch aufgrund von Unfällen nach 162 Minuten Fahrzeit vorzeitig beendet.

Einmal mehr in die Top 10 schafften es Wolfgang Kohler, Frank Kräling und Danny Cooke! Auf einem Fahrzeug der Klasse Cup 2, also einem regulären Porsche 911 Cup, schaffte das Trio in einem bemerkenswerten Lauf den Sprung vom 21. Platz in der Startaufstellung hinein in die Spitze des Feldes. „Das Auto ist heute wieder perfekt gelaufen“, konstatierte Kräling nach dem Rennen, in dem die dominierende Farbe das Gelb der Flaggen der Streckenposten war. „Wären wir den ersten Stint nicht auf Regenreifen angegangen, wären sogar der Klassensieg drin gewesen“, merkte Kohler an. Tatsächlich war der blau-weiße Cup-Elfer wie viele andere Konkurrenten von aufziehendem Regen ausgegangen, der dann jedoch ausblieb. Der zusätzliche Boxenstop kostete die Minuten, die am Ende für eine Top-5-Plazierung fehlten.

Zweibester Manthey-Elfer an diesem Wochenende war der von Rainer Holte, Arne Hoffmeister und Jochen Krumbach pilotierte Wagen mit der Österreich-Flagge auf den Seitenflächen. Die drei Piloten fuhren ein überaus konstantes Rennen und wurden letztendlich auf dem 16. Platz notiert, von dem sie auch ins Rennen gestartet waren.

Den Start in die zweite VLN-Halbzeit hatte sich dagegen das Wochenspiegel Team Manthey erfolgreicher vorgestellt, waren doch Georg Weiss, Oliver Kainz und Michael Jacobs höchst motiviert angereist. Bei vier Starts in der Langstreckenmeisterschaft schafften die drei Routiniers zwei Top-10-Plazierungen und zwei SP7-Klassensiege. Georg Weiss: „Mit dem bisherigen Abschneiden sind wir mehr als zufrieden. Der Wochenspiegel-Porsche war schnell und zuverlässig, das Team hat gut funktioniert. So sollte es eigentlich weitergehen.“ Doch das Rennglück war dieses Mal nicht auf der Seite der Eifeler Mannen. Schon am Freitag führte ein Reifenplatzer zu einer „Kaltverformung“ am Wochenspiegel-911er, die jedoch in einer Nachtschicht in Meuspath revidiert werden konnte. Mit Startplatz drei, später dann sogar aufgrund eines Regelverstoßes eines Wettbewerbers Startplatz zwei, waren beste Voraussetzungen für ein erneutes Erfolgserlebnis gegeben. Startfahrer Kainz ließ sich dann auch nicht lange bitten und drückte das Gaspedal auf’s Bodenblech. Schon nach der ersten Rennrunde kam die Startnummer 48 als Führender auf die GP-Strecke. Alles schien nach Plan zu laufen, bis der SP7-Renner in Runde fünf durch einen Reifenschaden hinten rechts eingebremst wurde. Kainz schleppte sich an die Box, doch viele Minuten waren verloren. „Es hat draußen auf der Strecke so oft gekracht, daß mir sicher eines der vielen Trümmerteile zum Verhängnis wurde“, schüttelte Kainz enttäuscht den Kopf. Bis kurz vor die dreistelligen Plazierungsnummern zurück gereicht, nahm Jacobs das Rennen wieder auf und trieb den Wagen anschließend in Richtung Top 20, als zum zweiten Mal der Reifenteufel zuschlug und damit das endgültige Aus dieses Renneinsatzes besiegelte. Aufgrund des unmittelbar folgenden Rennabbruchs wurde der Wochenspiegel-Porsche auf Rang 29 notiert.

Gleich zwei Mal kam beim sechsten von zehn Saisonrennen die Rote Flagge zum Einsatz. Um 13:33 Uhr wurde das Rennen in Runde zehn unterbrochen. Im Tiergarten hatte sich ein Unfall mit drei Fahrzeugen ereignet und die Strecke in diesem Hochgeschwindigkeitsabschnitt war zum Teil blockiert. Zwei beteiligte Fahrer erlitten leichte Verletzungen, der dritte Pilot blieb unverletzt. Der Re-Start erfolgte um 15 Uhr. Der Rennabbruch erfolgte weitere 67 Minuten später. Nach einem Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen im Abschnitt Bergwerk war ebenfalls die Strecke blockiert. Da die für eine volle Wertung erforderliche Fahrzeit von 160 Minuten überschritten wurde, ging das Rennen mit vollem Punkten in die Meisterschaftswertung ein.

Eine 30-minütige Zusammenfassung des sechsten VLN-Rennens wird am 6. August um 13:00 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

Der siebte VLN-Lauf, zweiter Höhepunkt der Langstreckensaison, startet am 27. August über die Distanz von sechs Stunden!

 

Terminkalender 2011

  • 27.08. - 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
  • 24.09. - 43. ADAC Barbarossapreis
  • 15.10. - 35. DMV 250-Meilen-Rennen
  • 29.10. - 36. DMV Münsterlandpokal