MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
14.04.2013

Neuer Porsche 911 RSR bei seiner Rennpremiere Vierter

 

 

 

Stuttgart/Silverstone - Der neue Porsche 911 RSR hat bei seinem ersten Renneinsatz einen Podiumsplatz knapp verpasst. Beim Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone, dem Saisonauftakt der Sportwagenweltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC), belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) mit dem 470 PS starken Rennwagen aus Weissach den vierten Platz in der Klasse GTE-Pro. Im zweiten 911 RSR, der ebenfalls vom neu formierten Porsche AG Team Manthey eingesetzt wurde, kamen ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) als Sechste ins Ziel.

Auf der britischen Traditionsrennstrecke konnte der Porsche 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert und sein erstes Rennen nach einem guten Qualifying aus der zweiten Startreihe in Angriff nahm, das Tempo der starken Konkurrenz lange mitgehen. Patrick Pilet fuhr mit der Startnummer 91 zeitweise auf dem dritten Platz, bevor er durch einen unplanmäßigen Boxenstopp mehr als zwei Runden verlor und zurückfiel. Zur Halbzeit des Rennens steuerte Romain Dumas mit der Nummer 92 als Dritter ebenfalls einen Podiumsplatz an. Sein Teamkollege Richard Lietz behauptete später zeitweise sogar den zweiten Rang – dennoch reichte es am Ende nicht zu einer Top-3-Platzierung.

Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung Porsche AG: „Das war das erste Rennen für das neue Auto und das neue Team. Die Organisation des Teams hat gut funktioniert. Natürlich gibt es an der einen oder anderen Stelle noch was zu verbessern, doch das ist wie bei einer Fußballmannschaft, da müssen sich auch erst alle einspielen. Am 911 RSR hat technisch alles funktioniert bis auf eine Kleinigkeit, die werden wir vor dem nächsten Rennen abstellen. Was die Performance betrifft, haben wir noch Platz, uns zu verbessern. Natürlich gibt es auch am Auto noch was zu tun, es übersteuert etwas zu stark. Insgesamt sehe ich das jedoch als positives Wochenende. Nicht so gut wäre gewesen, wenn wir viele Probleme mit dem neuen Auto gehabt hätten, doch das war nicht der Fall. Wir haben gesehen, dass der 911 RSR über die Renndistanz konstant schnelle Rundenzeiten fahren kann. Wenn wir jetzt unsere Hausaufgaben machen, denke ich schon, dass wir in den nächsten Rennen weiter nach vorne kommen werden.“

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Beide neuen 911 RSR sind bei ihrer Rennpremiere ins Ziel gekommen, es gab keine wesentlichen technischen Probleme. Bei einer neuen Mannschaft sind natürlich noch Abstimmungsarbeiten nötig, aber das ist normal. Wir freuen uns auf das nächste Rennen und hoffen, dass das Auto da noch mal einen Schritt nach vorne machen wird.“

Der zweite Lauf der World Endurance Championship (WEC) wird am 4. Mai in Spa-Francorchamps (Belgien) ausgetragen.
 
In der World Endurance Championship starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMGTE-Pro, LMGTE-Am, LMP1 und LMP2. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke/Senna (GB/D/BRA), Aston Martin Vantage, 171 Runden
2. Kobayashi/Vilander (J/SF), Ferrari F458 Italia, 170
3. Dalla Lana/Macowiecki/Lamy (CAN/F/P), Aston Martin Vantage, 170
4. Lieb/Lietz/Dumas (D/A/F), Porsche 911 RSR, 170
5. Bruni/Fisichella (I/I), Ferrari F458 Italia, 170
6. Bergmeister/Pilet/Bernhard (D/F/D), Porsche 911 RSR, 168