MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
03.12.2013

Podium für Porsche beim Saisonfinale in der Wüste

 

 

Stuttgart/Bahrain - Der neue Porsche 911 RSR hat beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ein erfolgreiches Renndebüt gefeiert. Beim Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain belegten die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) am Samstag den zweiten Platz in der hart umkämpften Klasse GTE-Pro. Das Potential des weiterentwickelten Rennwagens aus Weissach hatten ihre Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) schon im Qualifying unterstrichen, als sie sich mit der schnellsten Zeit die erste Pole-Position der Saison sicherten. Das Porsche AG Team Manthey setzte den 911 RSR, der im Qualifying auch den zweiten Startplatz geholt hatte, beim letzten Rennen des Jahres erstmals mit den technischen Modifikationen ein, mit denen er auch in der Motorsportsaison 2014 am Start sein wird.

Im Rennen auf dem Bahrain International Circuit, das größtenteils bei Dunkelheit ausgetragen wurde, eroberte Patrick Pilet mit einem guten Start die Spitze des GT-Feldes. Im 911 RSR mit der Startnummer 91 wehrte er in der ersten Rennstunde alle Angriffe seiner Konkurrenten ab und behauptete bis zum ersten Boxenstopp die Führung. Im Kampf um ihren ersten Saisonsieg mussten sich er und Jörg Bergmeister nach einem spannenden Duell mit Ferrari schließlich nur knapp geschlagen geben. Nach Le Mans, Sao Paulo, Fuji und Shanghai schafften die Porsche-Werksfahrer in Bahrain bereits zum fünften Mal in dieser Saison den Sprung aufs Podium.

Für Marc Lieb und Richard Lietz stand das Rennen auf dem Formel-1-Kurs in der Wüste dagegen unter keinem guten Stern. Bereits in der vierten Runde mussten die Le-Mans-Sieger alle Hoffnungen auf den zweiten Saisonerfolg begraben: Startfahrer Richard Lietz im zweiten 911 RSR (Startnummer 92) wurde von einem Konkurrenten, der sich direkt vor ihm drehte, unglücklich getroffen und musste an der Box ein beschädigtes Hinterrad wechseln lassen. Dadurch verlor er eine Runde auf die Spitze. Dieser Rückstand war trotz konstant schneller Rundenzeiten und guter Boxenstopps im weiteren Rennverlauf nicht mehr aufzuholen. Am Ende kamen die Porsche-Piloten als Vierte ins Ziel.