MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
24.04.2014

Doppelsieg von Porsche beim Saisonauftakt

Stuttgart/Silverstone - Mit einem Doppelsieg beim Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone, der Auftaktveranstaltung der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, ist das Porsche Team Manthey erfolgreich in die Saison gestartet. Auf dem britischen Traditionskurs gewannen die Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich) mit dem Porsche 911 RSR bei schwierigen Bedingungen die stark besetzte Klasse GTE-Pro. Ihre Werksfahrerkollegen Patrick Pilet (Frankreich), Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Nick Tandy (Großbritannien) belegten in dem hart umkämpften Auftaktrennen den zweiten Platz.

Auf dem Silverstone Circuit erlebten die Zuschauer bei wechselhaften Witterungsbedingungen vom Start bis ins Ziel ein spannendes Rennen. In der elften Runde setzte sich Nick Tandy, der im 911 RSR mit der Startnummer 91 aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen war, erstmals an die Spitze des GT-Feldes. Eine Stop-and-Go-Strafe, die nach dem Fahrerwechsel sein Teamkollege Jörg Bergmeister absitzen musste, kostete nur für kurze Zeit die Führung. Auch im weiteren Rennverlauf lag meistens einer der 470 PS starken Erfolgsrenner aus Weissach vorne, die auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basieren. Am Ende war es Neuzugang Frédéric Makowiecki, der sich an die Spitze setzte und in seinem ersten Rennen als Porsche-Werksfahrer diesen wichtigen Auftakterfolg sicher stellte.

Nach Le Mans 2013 hat der 911 RSR in dieser Saison auch die Langstreckenklassiker in Daytona und Sebring gewonnen. Der Erfolg in Silverstone ist vor allem im Hinblick auf den Start bei den 24 Stunden von Le Mans im Juni ein weiterer Schritt nach vorne. Wie eng es in der Klasse GTE-Pro zugeht und wie stark die Werkskonkurrenz von Aston Martin und Ferrari ist, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass im Ziel die ersten vier Fahrzeuge in einer Runde lagen. Wegen zu starken Regens wurde das Rennen, als noch 26 Minuten zu fahren waren, vorzeitig abgebrochen.
 
Der Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Seine Rennpremiere feierte der 470 PS starke Erfolgsrenner aus Weissach 2013 und holte bei seinem ersten Start bei den 24 Stunden von Le Mans einen grandiosen Doppelsieg. In der Saison 2014, für die er in vielen Bereichen weiter verbessert wurde, gewann er vor Silverstone bereits die Langstreckenklassiker in Daytona und Sebring. Das WEC Endurance Committee hat in dieser Woche beschlossen, im Rahmen der Balance-of-Performance-Regelung das Fahrzeuggewicht der 911 RSR sowohl in der Klasse GTE-Pro als auch in der Klasse GTE-Am um 25 Kilogramm zu erhöhen.

Das Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps startet am Samstag, 3. Mai, um 14.30 Uhr. Eurosport zeigt ab 18.30 Uhr die letzten zwei Rennstunden live.

In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR und 911 GT3 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

 

WEC Silverstone 2014

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