MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
28.04.2014

Klassensieg geht an Wochenspiegel-Porsche

Unverschuldeter Unfall in letzter Rennrunde kostete weiteren Klassensieg

Meuspath - Auch der dritte Klassensieg in Folge in der SPPRO ging zum dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft an einen Porsche 911 im Wochenspiegel-Design! Der Klassensieg in der SP7 blieb dem zweiten Wochenspiegel-Porsche jedoch unfallbedingt versagt.

Bei frühlingshaften Temperaturen rund um die Nürburgring Nordschleife fanden zahlreiche Zuschauer den Weg in die Eifel und erlebten ein packendes Rennen um Tages- und diverse Klassensiege.

Dabei kam dem Wochenspiegel-Porsche mit der Startnummer 154 die Rolle des teaminternen Spitzenreiters bei Manthey-Racing zu! Im 200 Fahrzeuge umfassenden und mit zahlreichen Werkspiloten besetzten Teilnehmerfeld platzierten Georg Weiss, Oliver Kainz, Michael Jacobs und Jochen Krumbach den Porsche 911 GT3 RSR auf Gesamtrang zwölf und erzielten dabei gleichsam den Sieg in der Klasse SPPRO! Während es dem Quartett zunächst gelang über viele Runden ganz vorne an der Spitze des Gesamtfeldes mitzumischen, kostete die während eines Boxenstopps notwendige Reparatur im Bereich der Antriebswelle hinten rechts wertvolle Zeit. Noch knapp in den Top 30 gewertet, galt es anschließend wieder Boden gut zu machen. Im Zuge der sehenswerten Aufholjagd konnten gleich sechszehn Gegner überholt werden. „Ein Platz in den Top 10 wäre heute allemal möglich gewesen“, resümierte Kainz. „In Anbetracht der Konkurrenzdichte und der vielen gelben Flaggen müssen wir mit der Gesamtplatzierung zufrieden sein, zumal wir das Auto heil ins Ziel gebracht haben, was über 40 anderen Teilnehmern nicht gelang.“

Einen weiteren Klassensieg in der Klasse SP7 bereits vor Augen, stoppte ein schwerer Unfall bei über 200 km/h den zweiten eingesetzten Wochenspiegel-Porsche ausgerechnet in der letzten Rennrunde!

Vorausgegangen war ein harter Fight mit einem  BMW Z4, dessen offenbar etwas übermotivierter Fahrer den Porsche im Heckbereich touchierte. „Kaum fuhr mir der BMW ins Auto, war ich nur noch Passagier und hatte nicht die geringste Chance die Einschläge in die Leitplanke zu verhindern“, sagte Weiss, der den schweren Crash glücklicherweise unverletzt überstanden hatte. „Ich bin richtig sauer, denn die Kollision war völlig unnötig und hat uns um die verdienten Lorbeeren kurz vor Querung der Ziellinie gebracht! Hinzu kommt ein massiv zerstörter Rennwagen.“ Statt oben auf dem Klassenpodium zu landen, musste man sich mit einem Nuller abfinden.

In einer neuen Besetzung gingen beim dritten Langstreckenlauf Marco Schelp und Michael Tischner an den Start. Mit Peter Scharmach und Oliver Freymuth stockte man auf ein Quartett auf, um auch mögliche Perspektiven im Hinblick auf kommende VLN-Läufe sowie das 24h-Rennen auszuloten. Mit dem 21. Gesamtplatz in neuer Fahrerkonstellation war Schelp dann auch mehr als zufrieden. „Wir sind jetzt mit dem Wagen das fünfte Rennen durchgefahren“, stellte der Berliner Unternehmer sichtlich erfreut fest. „Das Auto war wie immer top von Manthey eingestellt!“

Nur einen Platz dahinter überquerten Otto Klohs und Harald Schlotter nach etwas mehr als vier Stunden die Ziellinie! Das Duo, das sich zum 24h-Marathon mit Jens Richter und Sebastian Asch verstärken wird, blickte zufrieden auf 26 Rennrunden zurück. „Da war wieder ein geiles Wochenende“, fasste Schlotter seine Eindrücke prägnant zusammen. „Otto und ich haben uns Ziele gesteckt und die arbeiten wir nun Rennen für Rennen ab und sind dabei voll im Plan.“ Co Klohs stieß ins gleiche Horn: „Das ist doch aller Ehren wert, was wir zwei Alten hier fabrizieren in einem Umfeld aus Werkspiloten und anderen Fahrern, die die Nordschleife schon seit unzähligen Jahren befahren. Freue mich schon auf den nächsten Lauf!“

Kritisch blickte Olaf Manthey auf den dritten Saisonlauf zurück: „Es ist auffällig, welch aggressiven Fahrstil viele Teilnehmer an den Tag legen! Mir fällt auf, dass oftmals der Respekt vor dem motorsportlichen Wettbewerber auf der Strecke bleibt. Ich hoffe sehr, dies ändert sich, bevor Schlimmeres passiert!“ Unterstützt wurde die Wahrnehmung des Meuspather Teamchefs auch von Fahrern anderer Teams und Fabrikate.

Der Sender Sport1 zeigt am 3. Mai um 12 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens VLN3.

Nach nunmehr drei Rennen im 2-Wochen-Rhythmus, haben die Teams nun sieben Tage mehr Zeit, sich auf das nächste Rennen vorzubereiten. Am 17. Mai startet die 45. Adenauer ADAC simfy-Trophy und führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.
 

Rennfahrzeuge

NR. PILOTEN FAHRZEUG KLASSE
12 Klohs, Schlotter 911 GT3 R SP9
39 Schelp, Tischner 911 GT3 CupS SP9
59 Weiss, Jacobs, Kainz, Krumbach 911 GT3 MR SP7
110 Smith, Reimer, Renger 911 GT3 Cup Cup2
120 Kohler, Menzel 911 GT3 Cup Cup2
154 Weiss, Jacobs, Kainz, Krumbach 911 GT3 RSR SPPRO

 

TV-Übertragungen 2014

  • 03.05.2014, 12:00 Uhr: 3. Lauf
  • 24.05.2014, 13:00 Uhr: 4. Lauf
  • 12.07.2014, 16:00 Uhr: 5. Lauf
  • 09.08.2014, 13:30 Uhr: 6. Lauf
  • 30.08.2014 ,17:00 Uhr: 7. Lauf
  • 20.09.2014 ,17:15 Uhr: 8. Lauf
  • 18.10.2014, 20:30 Uhr: 9. Lauf
  • 01.11.2014, 20:00 Uhr: 10. Lauf

Terminkalender

  • 17.05.2014 - 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy
  • 05.07.2014 - 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  • 02.08.2014 - 37. RCM DMV Grenzlandrennen
  • 23.08.2014 - Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
  • 13.09.2014 - 46. ADAC Barbarossapreis
  • 11.10.2014 - ROWE DMV 250-Meilen-Rennen
  • 25.10.2014 - 39. DMV Münsterlandpokal