MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
19.05.2014

Manthey-Racing mit fünf Porsche-Fahrzeugen bei der Generalprobe vor dem ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen

O-Ton Olaf Manthey:
"Dürfen den Respekt vor der Nürburgring-Nordschleife nicht verlieren!"

Um 15.17 Uhr endete die 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy, der vierte Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring 2014 – ursprünglich auf vier Stunden Renndauer angesetzt – aufgrund einer Kollision im Streckenabschnitt Döttinger Höhe vorzeitig. Aufgrund des Unfallereignisse erfolgte die Wertung gemäß der Reihenfolge am Ende der 18. Runde. Dies hatte für die Fahrerteams von Manthey Racing unterschiedlichste Auswirkungen.

In der Klasse Cup 2 lag der Porsche 911 (997) GT3 Cup Mk2 mit Wolfgang Kohler/Christian Menzel/Josef "Pepi" Strobl an zweiter Stelle, als Wolfgang Kohler im Streckenabschnitt "Hatzenbach" auf unerwartet rutschiger Fahrbahn in die Leitplanken drehte. "Ich habe versucht, gegenzulenken", schilderte der Süddeutsche, "aber da war einfach nichts zu machen!" Da sich der Zwischenfall wenige Minuten vor dem Rennabbruch aufgrund einer anderen Unfallsituation auf der "Döttinger Höhe" ereignete, blieb das erstmals als Trio antretende Team an 21. Gesamtposition sowie auf dem zweiten Rang in der Klasse Cup 2 in Wertung. Erstmals war der ehemalige Skirennläufer Josef "Pepi" Strobl (40) als dritter Lenkrad-Akteur integriert. Der Riesenslalom-Junioren-Weltmeister von 1993 war 2007 im Porsche Carrera Cup Deutschland und auch schon einmal auf der Nürburgring-Nordschleife aktiv, damals allerdings mit einem anderen Fabrikat. In Christian Menzel (42) stand dem Österreicher ein erstklassiger Kenner des schwierigen Eifelkurses als Coach und Rennstall-Kollege zur Seite.

Otto Klohs, Porsche-Fahrtrainer Jens Richter und Harald Schlotter hatten mit dem 2010er Porsche 911 (997) GT3 R, inzwischen zum Update 2013 aufgerüstet und in der Klasse SP9 unterwegs, eine Top-20-Platzierung im Visier. Soeben hatte Fahrzeugbesitzer Klohs das Lenkrad an Schlussmann Harald Schlotter übergeben, als die rote Flagge zum Zeichen des Rennabbruchs gezeigt wurde. "Uns fehlte natürlich die letzte Rennstunde, um Boden gutzumachen", analysierte Otto Klohs. Sein rot-weißer SP9-Bolide erreichte schließlich den 29. Gesamtrang. Ich bin dennoch mit der Performance meines Elfers tiptop zufrieden", zog Otto Klohs im Hinblick auf die 24 Stunden ein positives Fazit.

Peter Scharmach, der sich den 2009er Porsche 911 (997) GT3 Cup S in der Klasse SP7 mit Marco Schelp und Michael Tischner teilte, rutschte unmittelbar nach dem Boxenstopp und der Übernahme von Schelp mit der linken Fahrzeugseite in die Leitplanken. Dennoch zeigte auch hier der kurze Zeit später erfolgte Rennabbruch Auswirkungen. Wie der 911 (997) GT3 Cup mit Kohler/Menzel/Strobl blieb auch dieser Manthey-Porsche in Wertung – auf dem 28. Gesamtrang. In der Klasse SP7 belegten Schelp/Scharmach/Tischner den zweiten Platz.

Nils Reimer/Reinhold Renger/Steve Smith präsentierten einen weiteren Porsche 911 (997) GT3 Cup in der Klasse Cup 2. Nach 18 gewerteten Runden kamen sie an 34. Gesamtposition ins Ziel – und an sechster Stelle in ihrer Klasse.

Die Folgen einer unverschuldeten Kollision hatten – wieder einmal – die amtierenden Vizemeister der Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring zu tragen. Im Streckenabschnitt "Kallenhardt", bei der Einfahrt in das Bergabstück, kam Michael Jacobs im 911 GT3-MR des Wochenspiegel Teams Manthey (WTM) ein überrundeter BMW in die Quere. Dieser drehte sich auf der linken Fahrbahnseite ein, während Michael Jacobs auf der rechten Seite auszuweichen versuchte. Der BMW traf ihn jedoch unglücklich im Bereich des linken Vorderwagens – das vollkommen unverdiente Ende einer dreiwöchigen Reparaturzeit im Hause Manthey-Racing. Beim dritten Wertungslauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring traf ein BMW Z4 Coupé den bis dahin problemlos laufenden Wochenspiegel-Porsche in der letzten Rennrunde am Heck. Dies führte zu einem Frontaleinschlag in die Leitplanken. Die Konsequenz: ein Neuaufbau auf der bestehenden, wieder instandgesetzten Karosserie. Nach den Trainingsrunden war der Rennen fahrende Freundeskreis – Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Michael Jacobs bilden eine der ausgeglichensten Mannschaften der Langstrecken-Szene – zunächst voller Hoffnung. Doch auch nach dem Ausfall war dem Quartett aus der Eifel die Vorfreude auf das ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen anzumerken. Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Michael Jacobs werden es wie im vergangenen Jahr mit dem Porsche 911 (997) GT3 RSR Serie 2 angehen.
 

Rennfahrzeuge

NR. PILOTEN FAHRZEUG KLASSE
12 Klohs, Richter, Schlotter 911 GT3 R SP9
59 Weiss, Jacobs, Kainz, Krumbach 911 GT3 MR SP7
95 Schelp, Scharmach, Tischner 911 GT3 Cup SP7
110 Smith, Reimer, Renger 911 GT3 Cup Cup2
120 Kohler, Menzel, Strobl 911 GT3 Cup Cup2

 

TV-Übertragungen 2014

  • 12.07.2014, 16:00 Uhr: 5. Lauf
  • 09.08.2014, 13:30 Uhr: 6. Lauf
  • 30.08.2014 ,17:00 Uhr: 7. Lauf
  • 20.09.2014 ,17:15 Uhr: 8. Lauf
  • 18.10.2014, 20:30 Uhr: 9. Lauf
  • 01.11.2014, 20:00 Uhr: 10. Lauf

Terminkalender

  • 05.07.2014 - 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
  • 02.08.2014 - 37. RCM DMV Grenzlandrennen
  • 23.08.2014 - Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
  • 13.09.2014 - 46. ADAC Barbarossapreis
  • 11.10.2014 - ROWE DMV 250-Meilen-Rennen
  • 25.10.2014 - 39. DMV Münsterlandpokal