MANTHEY RACING. Ready for your Porsche!
23.06.2014

Manthey-Racing beim 42. ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen Nürburgring: versöhnlicher Abschluss des Langstrecken-Klassikers

Versöhnlicher Abschluss für Manthey-Racing beim Langstrecken-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife, dem 42. ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen Nürburgring: Zwei von insgesamt vier eingesetzten Porsche-Teamfahrzeugen erreichten die Ziellinie.

Die bestplatzierten Kunden – und Repräsentanten – des Traditions-Rennstalls aus Meuspath in der Eifel sicherten sich nach kluger Fahrt den 16. Gesamtrang. Schlussmann Reinhold Renger brachte den zuverlässig laufenden 911 GT3 Cup mit Startnummer 40 souverän über die verbleibende Distanz – auch für seine Mitfahrer Nils Reimer, Steve Smith und Harald Proczyk ein Grund zur Freude.

Dieses Top-Resultat ist umso bemerkenswerter, da es sich um ein 2008 bereits im Carrera Cup Deutschland eingesetztes Fahrzeug handelt, das seinerzeit der UPS-Porsche-Junior Martin Ragginger als Teamkollege von Marco Holzer pilotierte. Diese Vor-Facelift-Cup-Version diente Manthey-Racing über einen längeren Zeitraum als Renntaxi. Es ist der Beweis, dass auch mit vergleichsweise geringen Mitteln ein starker Auftritt beim größten Autorennen Deutschlands möglich ist.

Den bescherten der Manthey-Mannschaft aber auch Otto Klohs, Jens Richter, Harald Schlotter und der junge Eidgenosse Philipp Frommenwiler. Während der Anfangsphase war Otto Klohs von einem AMS-Mercedes SLS, der seinerseits ins Trudeln geraten war, getroffen worden.

Der Reparatur an der Manthey-Box folgte eine ausdauernde Aufholjagd, die den rot-weißen 911 GT3 R zurück unter die ersten 40 auf den 35. Schlussrang beförderte. Unter den gegebenen Umständen war dies eine starke Leistung eines Fahrerquartetts, das sich zur Devise gemacht hatte, niemals aufzugeben. Mögliches Motto: "Otto - find' ich gut!"

Für die anderen beiden Manthey-Porsche im Wettbewerb, den Wochenspiegel-911 GT3-RSR mit Geburtstagskind Georg Weiss, Oliver Kainz, Michael Jacobs und Jochen Krumbach sowie den 911 GT3 Cup S mit Marco Schelp, Peter Scharmach, Marc Gindorf und Frank Kräling war das 42. ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen Nürburgring jedoch vorzeitig beendet.

"Unsere Glückwünsche gelten den drei Erstplatzierten, natürlich dem siegreichen Phoenix-Audi R8 LMS ultra, aber auch dem viertplatzierten Falken-Porsche 911 GT3 R – dem erfolgreichsten Vertreter der Zuffenhausener Nobel- und Sportwagenmarke", unterstrich Nicolas Raeder (39), der sich gemeinsam mit seinem Bruder Martin (36) die Geschäftsführung des Unternehmens teilt.

Bereits in zwei Wochen geht das Rennprogramm mit dem fünften Wertungslauf um die Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring (VLN) weiter.
 

Rennfahrzeuge

NR. PILOTEN FAHRZEUG
11 Weiss, Jacobs, Kainz, Krumbach 911 GT3 RSR
12 Klohs, Richter, Schlotter, Frommweiler 911 GT3 R
40 Smith, Reimer, Renger, Proczyk 911 GT3 Cup
41 Schelp, Scharmach, Gindorf, Kräling 911 GT3 Cup S