MENÜ

Manthey-Racing feierte eSport-Debüt

Meuspath. Am Samstag startete Manthey-Racing beim zweiten Rennen der Digitalen Langstrecken-Serie powered by VCO erstmalig mit einem Porsche 911 GT3 Cup in virtueller Umgebung. Der Schlussfahrer Martin Krönke überquerte als Elfter in der Cup 2 Klasse die Ziellinie. Der Simracing-Profi (Coanda Simsport) besetzte die Startnummer 299 mit Porsche Werksfahrer Matt Campbell (Australien) und Moritz Oberheim. Letzterer setze sich in einem Manthey-Racing Mitarbeiter Shootout durch und sicherte sich so den dritten Fahrerplatz neben den Profis aus der realen und virtuellen Motorsportwelt.

Im Zeittraining sicherte sich Campbell mit einer Zeit von 8:06.232 Minuten Position fünf in der hart umkämpften Cup 2 Klasse. Der Australier startete auch für die Manthey-Racing Mannschaft in das Rennen und übergab den rot-goldenen Neunelfer auf Position vier liegend an Moritz Oberheim. Durch eine vorher verhängte Zeitstrafe von 30 Sekunden ging dieser auf Platz neun liegend wieder auf die Strecke. Ein Unfall in der Hohenrain-Schikane im weiteren Verlauf des Rennens, und die dadurch verursachte Reparaturzeit, warf das Trio weiter zurück. Simracing-Profi Martin Krönke nahm für den Schlussstint Platz hinter dem Steuer des virtuellen Sportwagens und fuhr nach 19 Rennrunden auf Position elf liegend ins Ziel.

Die Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing fand bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie statt. Das Starterfeld umfasste zwölf Porsche 718 Cayman GT4 in der Cup 3 Klasse. Wie im realen Motorsport war das virtuelle Rennen geprägt von spannenden Zweikämpfen. Das Team Simracing Channel Black (#399) überquerte mit einem Vorsprung von 2.27 Sekunden schließlich als Erster die Ziellinie. Gefolgt von der Startnummer 304 (Core Simracing) und dem zweiten Core Simracing Cayman (#303).

Der nächste Lauf der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO findet am 18. April 2020 statt.

Stimmen zum eSport-Debüt:

Nicolas Raeder (Geschäftsführer Manthey-Racing GmbH):
„Da in der aktuellen Lage weltweit keine Motorsportveranstaltungen stattfinden ist die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie eine tolle Möglichkeit nicht ganz auf Racing verzichten zu müssen. Auch wenn wir uns ein etwas besseres Ergebnis gewünscht hätten, war es eine durchaus gelungene Premiere für uns. Besonders interessant war für mich unsere Fahrerkombination mit zwei Profis und einem unserer Mitarbeiter, der sich in einem internen Wettbewerb am Donnerstagabend durchgesetzt hat. Das war sicher nicht unser letzter virtueller Auftritt.“

Patrick Arkenau (Abteilungsleiter Performance und Engineering / eSport-Beauftragter):
„Grundsätzlich bin ich mit unserer ersten Rennteilnahme in der virtuellen Welt zufrieden. Wir konnten viele nützliche Erfahrungen sammeln, die uns sicher das nächste Mal dabei helfen eine bessere Platzierung rauszufahren. Besonders interessant war für mich der Schritt von der realen in die virtuelle Welt, sowie die Zusammenarbeit mit Simsport-Profi Martin Krönke. Stolz bin ich auf den Gewinner unseres Mitarbeiter-Shootouts, Moritz ist super Zeiten gefahren. Gerade vor dem Hintergrund, dass er auch noch nicht allzu viel Erfahrung im Simracing hat. Jetzt bereiten wir uns auf den nächsten virtuellen Lauf vor, um dort wieder voll anzugreifen.“

Moritz Oberheim (Porsche 911 GT3 Cup #299, Manthey-Racing Mitarbeiter):
„Dieses Rennen war auch meine offizielle Simracing-Premiere. Leider hatte ich in meiner fünften Rennrunde einen Unfall, aufgrund dessen wir zurückgefallen sind – das tat mir besonders für meine Teamkollegen leid. Alles in allem war es aber eine tolle Erfahrung. Am meisten habe ich mich gefreut, dass ich für Manthey-Racing an den Start gehen konnte und bin dankbar für diese Möglichkeit. Wenn es diese nochmal gibt, würde ich mich gerne wieder beweisen dürfen. Ich bin mir sicher, dass ich mit einer etwas intensiveren Vorbereitung das nächste Mal noch besser bin.“