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Top-Platzierung für neuen Langstrecken Porsche 911 GT3 Cup MR

Meuspath. Der erste Renneinsatz des von Manthey-Racing für die Langstrecke optimierten Cup-Fahrzeugs – dem Porsche 911 GT3 Cup MR – war ein voller Erfolg. Das 24-Stunden-Rennen in Dubai beendete der vom Team Tsunami RT eingesetzte „Cup MR“ als Klassensieger der Kategorie SPX und beeindruckte mit Gesamtplatz sechs im 91 Fahrzeuge starken Teilnehmerfeld. Das Tsunami-Auto mit der Startnummer 37 war damit das schnellste Nicht-GT3-Auto. Der Endurance Cup-Elfer, der auf dem 2017 für die Porsche-Markenpokale eingeführten Porsche 911 GT3 Cup basiert, besticht durch eine leichtere Fahrbarkeit und einen veränderten Abtrieb.

Eine Vielzahl von Elementen wie beispielsweise Frontstoßstange, Fronthaube, Kotflügel, Seitenschweller, Motordeckel und Heckflügel sind aus dem extrem leichten Kohlenstofffaser-Gewebe Carbon gefertigt. Modifikationen wie das zwölffach einstellbare ABS-System und bei Bedarf eine Klimaanlage erhöhen die langstreckentaugliche Fahrbarkeit. Das von der Manthey-Racing GmbH speziell entwickelte Aerodynamik-Paket sorgt für mehr Anpressdruck. Entlüftungsschlitze auf den Kotflügeln sowie in der Fronthaube unterscheiden den „Cup MR“ von dem herkömmlichen Markenpokal-Cup-Fahrzeug. Xenon-Scheinwerfer erleichtern das nächtliche Fahren bei einem 24-Stunden-Rennen.

Das Fahrzeug feierte seine Premiere im Dezember 2017 auf der Essen Motor Show, wo sich Besucher erstmals von der Langstreckenvariante des Porsche 911 GT3 Cup überzeugen konnten. Beim Einsatz in Dubai zeigte sich die Teamgründerin von Tsunami RT, Irina Kolomeitseva, vom Porsche 911 GT3 Cup MR begeistert. „Dieses Auto ist wirklich großartig. Wir waren schnell, die Fahrer hatten nach wenigen Runden sofort Vertrauen in das Auto und ich bin sehr glücklich mit unserer Performance. Klassensieg und Platz sechs in der Gesamtwertung ist viel mehr als wir erhofft hatten.“

„Der erste Renneinsatz des Porsche 911 GT3 Cup MR des mit uns befreundeten Teams Tsunami RT war ein voller Erfolg. Die Set-up Arbeit, in diesem Fall das Einrichten des Fahrzeugs auf den Kunden, war überhaupt kein Problem. Der Kunde ist direkt mit dem Fahrzeug klar gekommen und es konnte einfach, ohne große Änderungen für das Rennen vorbereitet werden. Die vier Fahrer sind von Anfang an gut zurecht gekommen und waren nach 24 Stunden trotz Zeitstrafen von rund fünf Minuten das schnellste Nicht-GT3-Auto im gesamten Feld. Sie konnten die Rundenzeiten annähernd mit der Spitze mithalten. Für uns hat der Cup MR die Erwartungen erfüllt“, sagt Martin Raeder, Geschäftsführer der Manthey-Racing GmbH, der sich vor Ort in Dubai ein Bild von dem Renneinsatz machte.